2026 02 22
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So 22.2.
Jerez de la Frontera
Nach dem guten Hotelfrühstück geht es auf direktem Weg
und bei schönstem Sonnenschein nach Jerez de la Frontera.
Eine Stunde Autobahnfahrt über die Berge und an verschiedenen Stellen
können wir die Unwetterschäden der vergangenen Wochen sehen.
Im Süden Andalusiens hat es fast zwei Monate lang permanent geregnet.
Das in einer Gegend, die sonst kaum Regen abbekommt und über Wassermangel klagt.

Um elf sind wir an unserem neuen Zuhause.
Asta Hotel Regia Jerez, zentral in der Innenstadt gelegen.

Die nette Rezeptionistin nimmt uns das Gepäck ab
und richtet mir die spanisch-sprachige APK2 App zum Parken ein.
Dann stellen wir das Auto ab und setzen uns am Plaza Del Arenal in die Sonne.

Sonntagmittag bei 23° herrscht hier eine sehr entspannte Atmosphäre.
Im Anschluss spazieren wir zum Alcazar, der antiken Festungsanlage mitten in der Stadt.

Der Villa Vicencio Palast beherbergt historische Empfangsräume und eine wunderschöne Apotheke.

Wir besichtigen die imposante Olivenpresse im überschaubaren Mezquita Komplex.

Der maurische Einfluss ist an allen Ecken und Enden zu erkennen.


Nachdem wir uns die römischen Bäder und den Festungsgarten angesehen haben, verlassen wir das Gelände.

Es folgt der Besuch der beeindruckenden Kathedrale von Jerez.

Ein antikes Bauwerk von stattlicher Größe mit zahlreichen Nebenschiffen.

Die wunderschöne riesige Kirche wurde ursprünglich auf einer Moschee errichtet
und erhielt erst 1980 den Status einer Kathedrale.

Der kleine Hunger bittet uns zum Lunch und in einer der Gassen bekommen wir einen sonnigen Tisch.
Zu Berza (traditioneller Eintopf) und Artischocken trinken wir leckeren Wein und genießen das warme Klima.
Inzwischen ist es um vier, wir können unser Zimmer beziehen.
Die Junior Suite 110 liegt im 1.OG und ist mit Wohnzimmer und einem separatem Schlafzimmer ausgestattet.


Sehr ruhig, am Ende des Ganges gelegen,
erwartet uns ein großes Kingbett und wieder eine recht dunkle Atmosphäre.
Wir halten uns nicht lange auf und streifen weiter durch die tolle Innenstadt.



Besuchen eine Kirche nach der anderen, alle stark besucht von einheimischen Familien.
Überall liegt der Geruch von Weihrauch in der Luft.
Das Abendessen nehmen wir im Cocina La Gabriela, einem traditionellen andalusischem Restaurant.
Es gibt Rinones al Jerez, Kalbsnieren in Sherry Soße, absolut lecker.
Als wir nach acht wieder zurück im Hotel sind, sind draußen noch immer 21° und es ist noch hell.
Schaffen es noch zu duschen, bevor wir abgekämpft auf das große Kingbett fallen.
Gefahrene Kilometer: 102
Unterkunft: Euro Star Asta Regia Hotel, Jerez de la Frontera *** 69 €
