2026 02 23

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Mo 23.2.

 

Cadiz

 

Erholsame Nacht, gutes Frühstück, wir wollen heute Cadiz als Tagesausflug besuchen.

Die erste Überraschung gibt es am Bezahlautomaten des Parkhauses.

Die APK2 App hat wohl noch nicht funktioniert und so sind 21,50 Euro für 24 Stunden fällig.

Die Fahrt zur Atlantikküste dauert eine halbe Stunde und führt durch große Salinen Felder mit Flamingos.

 

 

 

Angekommen, stellen wir den Seat in einer Tiefgarage an der Uferpromenade ab.

Wollen dann gleich zur großen Markthalle, wo aber kaum Stände offen sind.

Also ab zum Höhepunkt der kleinen Stadt an der Atlantikküste.

 

 

Nach wenigen Minuten sind wir an der Kathedrale angelangt.

 

 

Die schiere Größe und Vielfalt des sakralen Bauwerks haut uns um.

Man nennt sie die Kathedrale des Meeres, sie ist wunderschön.

Im Inneren erwartet uns ein riesiger Hauptaltar mit einer sehr hohen Kuppel.

 

 

An den Längsseiten der Kathdrale befinden sich unzählige Seitenkapellen voll mit Gemälden und Skulpturen.

 

 

Unter dem Altarrund besuchen wir die Krypta, den unterirdischen Gewölberaum mit den Heiligengräbern.

 

 

Besonders beeindruckt hat uns das geschnitzte Chorgestühl

und die riesige Orgel mit den quer angeordneten Pfeifenröhren.

Dieses imposante, oft als „Spanische Trompeten“ bezeichnete Zungenregister

erzeugt einen sehr direkten, durchdringenden Klang,

der durch die horizontale Bauweise direkt in den Kirchenraum strahlt.

 

 

Im Eintrittspreis eingeschlossen ist ein Audio-Guide auf Deutsch.

Ebenso die Besteigung des Turms, von welchem wir auf 72 Meter Höhe

einen grandiosen Ausblick auf die Stadt haben.

 

 

 

Anschließend spazieren wir durch die engen (schattig-kühlen) Gassen durch die Altstadt.

 

 

 

Im Torre Tovina sind die oberen Bereiche geschlossen.

Dafür können wir auf Etage 2 bis 4 Fotoausstellungen zum Thema Karneval besuchen.

 

 

 

Nachdem wir auch noch am altehrwürdigen Falla Theater waren, sind wir nach zwei Stunden raus aus der Altstadt.

 

 

Und landen im Parque Genoves, dem Botanischen Garten von Cadiz.

 

 

Spazieren gemütlich durch den malerischen Park voller exotischer Pflanzen

und genehmigen uns im Park Cafe eine Erfrischung.

Im Anschluss die Uferpromenade entlang vorbei am Caleta Strand in der wunderbar warmen Nachmittagssonne.

Vereinzelt sind Badende am Strand, der Atlantik hat sich bei Ebbe deutlich zurückgezogen.

 

 

Beim Zugang zum Inselkastell wird gerade zufällig in der alten Tapas Bar ein sonniger Tisch im Außenbereich frei.

 

 

Wir bestellen uns traditionelle Carrillada, andalusische Schweinebäckchen, ein Traum.

Danach wieder Richtung Parkhaus, das Auto auslösen und ab auf den Heimweg.

Cadiz hat uns trotz der Kürze unseres Aufenthalts super gefallen.

30 Minuten später bei der Einfahrt ins Parkhaus in Jerez

wird unser Nummernschild erkannt und die Schranke öffnet sich.

Jetzt scheint die App zu funktionieren.

Wir gehen nicht ins Hotel, sondern setzen uns in einem der Cafes um den Plaza del Arenal in die Sonne.

Danach nochmals ein Rundgang durch die Altstadt.

 

 

Zum Abendessen finden wir uns wieder in der Cocina La Gabriela ein.

Heute andalusischer Hackbraten, Burata und zum Jerez Abschluss zwei trockene Sherrys.

Zur Abendsonne wundern wir uns über die vielen Menschen auf den Straßen.

Wir erfahren, dass heute Abend die Prozession zu Ehren der Heiligen St. Lucia stattfindet.

Der Zug ist endlos und alle laufen mit großen Altarkerzen.

Als Höhepunkt schleppen 18 starke Männer ein großes, kunstvoll dekoriertes Podest

mit der Heiligen Statue durch die Gassen.

 

 

Überall ist die Luft von Weihrauch geschwängert. Ein tolles Erlebnis, dabei gewesen zu sein.

Zurück im Hotel reserviere ich online einen Parkhaus-Stellplatz für die kommenden 3 Tage in Sevillas Altstadt.

Die Parkpreise in Andalusiens Hauptstadt sind völlig abgehoben.

Mit Online Discount und Vorausbezahlung bleiben noch immer stolze 87 Euro für 72 Stunden übrig.

Regulär wäre es das Doppelte.

 

Gefahrene Kilometer: 59

 

Unterkunft: Euro Star Asta Regia Hotel, Jerez de la Frontera *** 69 €

 

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