2025 06 12 fazit
Prolog Anreise Praslin (Lazio) Curieuse Georgette Valle de Mai La Digue Source Argent 1 Patates
Grand / Petit Source Argent 2 Severe Mahe Hospital Jardin du Roi Petit Anse Takamaka La Mouche Abreise Fazit
Fazit
Die Seychellen, für uns seit Jahrzehnten ein Traumziel.
In Erwartung auf üppige Vegetation, tropisches Klima und faszinierende Strände
haben wir uns auf den Weg gemacht.

Um es kurz zu machen, alle Hoffnungen haben sich erfüllt, wir waren im Paradies.
Für den Weg dorthin haben wir uns Qatar Airways ausgesucht.

Ausschlaggebend war auch, dass die Fluggesellschaft des Emirates Katar
als eine der wenigen Gesellschaften Langstreckenflüge ab Berlin anbietet.
So konnten wir relativ komfortabel mit nur einem Umstieg zu unserem Reiseziel gelangen.

Die Flüge und die Umstiege auf dem riesigen Flughafen von Doha verliefen völlig problemlos.
Pünktlichkeit, Service, Freundlichkeit und Geräumigkeit der Sitzplätze
waren auf allen Langstreckenflügen hervorragend.

Die Mietwagen für Praslin und Doha hatten wir lange im Voraus gebucht.
Beide Male erhielten wir einen Suzuki Swift, für zwei Personen völlig ausreichend.
Mit dem Linksverkehr hatten wir keine Probleme, eher mit den oftmals sehr tiefen Strassenkanten.
Beide Fahrzeuge haben wir vor Rückgabe für 300 Seychellen Rupien wieder vollgetankt.
Euro, Verbrauch? Keine Ahnung.

Als Unterkünfte kamen verschiedene Varianten zum Einsatz.
Zur Ankunft gönnten wir uns auf unserer ersten Insel Praslin mit dem Coco De Mer ein Luxus Hotel.
Geräumige Reihenbungalows direkt am Indischen Ozean mit allem erdenklichen Komfort.
Sehr angenehm, wenn auch ohne wirklichen Strand und etwas abgelegen.
Auf unserem zweiten Etappenziel, der kleinen Insel La Digue,
haben wir uns für eine einfache Unterkunft entschieden.

Die Pension Michel war ein Volltreffer.
Der Garten, der Komfort, unser Zimmer (Room 1), die Ausstattung, das Essen (Halbpension),
der Service, das Personal, wir hatten eine traumhafte Zeit.
Die gesamte Crew macht ihren Job professionell und trotzdem äußerst liebevoll.
An das Lächeln der kleinen Dame an der Rezeption werden wir uns lange angenehm erinnern.

Die Insel ist autofrei, wir hatten für den gesamten Aufenthalt zwei Fahrräder,
mit denen wir überall hingefahren sind.

Für Mahe hatten wir uns eine kleine Anlage im Süden der größten Seychellen-Insel ausgesucht.
Das Chalet mit vier Studios liegt an der Südostküste auf einer Anhöhe oberhalb von Bougainville Beach.
Unser Cocos Studio war komfortabel und hatte eine große Terrasse direkt zum Meer.
Die Anlage ist leider etwas in die Jahre gekommen, was man an verschiedenen Stellen gemerkt hat.
Wir waren die letzten drei Tage die einzigen Bewohner, nach uns sollte eine gründliche Renovierung starten.
Ist natürlich Jammern auf hohem Niveau.
Wir haben uns hier wohl gefühlt, gut geschlafen, die voll ausgestattete Küche genutzt
und den beeindruckenden Panoramablick aufs Meer genossen.

Wie immer die Frage, was das alles gekostet hat.
Die Flüge haben wir fast ein Jahr im Voraus direkt bei der Arline gebucht.
Für Hin- und Rückflug waren 920 Euro pro Person fällig.
Dazu kamen insgesamt etwa 300 Euro für die Notausgangsplätze.
Air Seychelles wollte für die Inselverbindungen insgesamt 500 Euro haben.
Die Fährüberfahrten von Praslin nach La Digue und zurück haben insgesamt 60 Euro gekostet.
Jeweils sechs Tage Mietwagen auf Praslin und Mahe haben wir bei Sunnycars gebucht.
Auf beiden Inseln waren dafür etwa 350 Euro zu bezahlen.
Für das Coco De Mer Hotel haben wir tief in die Tasche gegriffen.
Selbst mit Hilfe von Freinächten waren rund 1500 Euro für Übernachtungen und Frühstück fällig.
Welch ein Unterschied zur wunderbaren Pension Michel auf La Digue.
Man kann bei Buchung eines der acht Zimmer auswählen.
Wir hatten mit unserem Room Nr.1 ausgesprochenes Glück, das größte Zimmer mit bester Lage und Aussicht.
Gefunden und gebucht bei booking.com.
Übernachtung mit Frühstück haben rund 800 Euro gekostet.
Wir haben vor Ort das (empfehlenswerte) abendliche Dinner dazu genommen, zusätzlich 200 Euro.
Das Chalet Bougainville gab es ebenfalls bei booking.com.
Für das Cocos Studio waren 950 Euro fällig.

Die Kosten vor Ort kann man gut selbst beeinflussen.
Generell lässt sich sagen, dass Restaurants recht teuer sind.
Besucht man die Foodtrucks oder Take Aways
bekommt man frisches, leckeres, regionales Essen zu sehr überschaubaren Preisen.

Bezahlen kann man fast überall mit Kreditkarten. Jeder kleinere Ort hat ATM-Geldautomaten.
Außer mit den regionalen Seychellen Rupien kann man oft auch in Euro oder Dollar bar bezahlen.

Wir hatten dieses Mal das Pech, Krankenhäuser von innen begutachten zu dürfen.
Die Unterschiede waren gewaltig.
Während das St. Gorge Hospital auf La Digue fast neu war,
konnte man das von den Krankenhäusern auf Mahe nicht sagen.
In Anse Royal und Victoria kamen wir uns vor wie in den 70er Jahren.
Ernsthaft behandelt oder gar operiert werden, würden wir hier nicht wollen.
Dafür verursachen Arztbesuche hier kaum Kosten.
Für alle Behandlungen und Medikamente zusammen waren 530 Seychellen Rupien (32 Euro) zu begleichen.

Rückblickend, was würden wir anders machen?
Die Inselreihenfolge war optimal.
Der Hinflug aus Europa landet immer morgens in Mahe, da bietet sich der Weiterflug (oder Fähre) nach Praslin an.
La Digue als zweite Insel hätten wir gern noch etwas mehr Zeit gehabt.
Die Insel ist zwar überschaubar klein und man kann hier auch nicht unendlich viel unternehmen oder entdecken.
Aber nirgendwo auf unserer Reise haben wir uns so wohl gefühlt und waren so gelöst.

Da hatte Mahe und unser Bougainville Quartier einen schweren Stand.
Der Süden um Takamaka ist relativ wild, das Meer oft rau.

Und ein wenig mehr Komfort würden wir uns bei einem evtl. nächsten Mal auch gönnen.
Mahe als letzte Insel hat den Vorteil, dass man auch von hier wieder zurück fliegt.
Der Abflug ist zwar abends, aber bei den oftmals sich ändernden Wetterbedingungen
kann es immer passieren, dass Inselflüge oder Fährüberfahrten ausfallen.

Hängen geblieben ist, dass es eine der schönsten Reisen für uns war.
Die relaxte Gelassenheit der Seychellois und die allgegenwärtigen angenehmen, warmen Temperaturen
haben uns einen wunderbar entspannten Urlaub erleben lassen.
Viel vorgenommen haben wir uns im Vorfeld nicht, wir wollten uns größtenteils einfach nur treiben lassen.
Und das ist uns wunderbar gelungen.

Nicht mal meine wundersamen Ohren konnten den Gesamteindruck schmälern.
Also bleibt die Frage, wollen wir da noch mal hin?
Lässt sich schwer beantworten.
Nein, eventuell ja, vielleicht später, wir wissen es selbst nicht.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal und macht’s gut.
Ute & Andie
