2025 05 29
Prolog Anreise Praslin (Lazio) Curieuse Georgette Valle de Mai La Digue Source Argent 1 Patates
Grand / Petit Source Argent 2 Severe Mahe Hospital Jardin du Roi Petit Anse Takamaka La Mouche Abreise Fazit
Do 29.5.
Inselwechsel nach La Digue
Es ist nachts um eins als ich immer noch nicht eingeschlafen zur Rezeption gehe.
Die Ohrenschmerzen sind immer stärker geworden.
In Baie Sainte Anne gibt es ein Krankenhaus mit 24 Stunden Service.
Bevor wir hinfahren, ruf ich von der Rezeption aus an.
Die Schwester sagt mir, dass ich damit nicht nachts kommen brauch.
Auf unserer nächsten Insel gäbe es auch ein Krankenhaus, ich soll mich dort melden.
Glücklicherweise hat Ute für genau solche Fälle immer alles dabei.
Also bekomme ich fürs erste IBU 600, die auch sofort wirken.
Kann von zwei bis fünf Uhr schlafen, das ist schon mal gut.
Morgens sind die Schmerzen wieder da.
Klar, wo sollen sie hin.
Wir nehmen unser letztes Frühstück, packen die Klamotten in die Mini-Trolleys,
checken aus und fahren zum Fährterminal nach Baie Sainte Anne.
Unterwegs wird der Suzuki wieder vollgetankt, 300 Rupien haben wir verfahren.

Mietwagen-Rückgabe am Hafen funktioniert problemlos und schnell.
Elf Uhr beginnt man damit, ca. 150 Passagiere auf die Catamaran-Fähre Cat Rose 1 zu lassen.


Die Überfahrt haben wir lange im Voraus gebucht.
Pro Person sind für eine Fahrt 15 Euro fällig gewesen.
Nach knapp 30 min Fahrt über wellige See sind wir 12 Uhr im Hafen von La Digue angekommen.



Der erste Weg geht zu unserem Quartier hier.
Etwa 10 min sind wir zu Fuß unterwegs.


Pension Michel entpuppt sich als Glücksgriff,
inmitten eines wunderschönen Gartens mit vielen blühenden Pflanzen.

Es gibt nur acht Zimmer und alles ist fast familiär.
Wir bekommen feuchte Tücher und Welcome Drinks gereicht.
Unser Zimmer mit der Nummer 1 ist sehr geräumig,
Bad mit Dusche und Bidet, ein angenehm hartes Kingsize Bett und eine große Terrasse.

Kühlschrank und Wasserkocher für Tee/Kaffee sind vorhanden und die Klimaanlage ist leise.
Glück gehabt beim Buchen.

Für 100 Rupien (6 Euro) pro Tag ordern wir 2 Fahrräder, die wir hier die gesamte Zeit benutzen werden.

Aber jetzt keine Zeit verlieren und ab zum St. Mary Hospital, mit den Fahrrädern sind es 2 min Weg.
Das Krankenhaus wurde vor zwei Jahren eröffnet und hat das alte Medical Center am Hafen ersetzt.

Alles ist neu, das Personal nett und freundlich.
Nach kurzer Wartezeit werden wir zur Ärztin abgeholt.
Blutdruck, Körpertemperatur, Sauerstoffsättigung werden gemessen, alles im normalen Bereich.
Ohrenuntersuchung rechts okay, links nicht okay.
Das Ohr wird gereinigt und ich bekomme antibiotische Ohrentropfen, die 2x täglich zu nehmen sind.

Falls die Tropfen nach 1-2 Tagen keine Besserung ergeben,
soll ich Antibiotika Tabletten nehmen, die sie auch gleich auf das Rezept schreibt.
Baden ist weiterhin erlaubt, aber die Ohren sind unbedingt trocken zu halten.

Die Medikamente bekommen wir in der Krankenhaus-Apotheke.
Alles zusammen hat etwa eine Stunde gedauert und 320 Rupien (19 Euro) gekostet.
Zufrieden mit dem Service fahren wir zum Gala Take Away und genehmigen uns einen Lunch.
Chicken und Fisch in leckeren scharfen Gemüsesoßen und wie immer mit viel Reis.

Schmeckt vorzüglich, vor allem die frisch zubereiteten Mango und Papayasäfte.
Zurück zur Pension, rein in die Badesachen und ab zur Anse Source d’Argent.
Der Postkartenstrand befindet sich auf dem Territorium des Union Estate Parks.
Eintritt 150 Rupien pro Person, kauft man die Tickets nach halb fünf sind sie auch am Folgetag gültig.
Es ist 16:35, wieder mal Glück gehabt.

Vorbei an dem großen schwarzen Granit Monolithen mit seinen Riesenlandschildkröten
fahren wir zum Fahrrad Parkplatz des weltbekannten Küstenabschnitts.

Etwa 1,5 Stunden vor Sonnenuntergang sind nur noch wenige Besucher hier.

Die Zeit reich für ein paar imposante Eindrücke von dem fast vollständig gefluteten Traumstrand.
Gegenüber genau über Praslin sind während des Sonnenunterganges dunkle Regenwolken zu sehen,
die heute Nacht über La Digue ziehen werden.
Im Dunkeln sind wir zurück in unserer Pension.

Köfferchen ausräumen, Handys laden, unter die Außendusche springen,
ein paar Drinks, mehr brauchen wir heute nicht mehr.
Gefahrene Kilometer: 7 (Praslin), 6 (La Digue)
Unterkunft: Pension Michel, La Digue 133€ *****


