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 Do 25.03.2010, 1.Woche, 2.Tag

Las Vegas – Lone Pine

 

Ab um vier wird nicht mehr geschlafen, halb sechs checken wir aus.

Courtyard ist wieder eine gute Adresse gewesen.

Als Marriott-Ableger müssen sie einen gewissen Standard einhalten und das war auch hier wieder der Fall.

Wir wollen gegenüber im Albertson unseren Ersteinkauf an Proviant und Getränken erledigen.

Geht nicht, öffnet erst um sechs.

Da wir wissen, dass unser sonstiger Stammsupermarkt in Las Vegas, der Food For Less am südlichen Southstrip

24 Stunden geöffnet ist, fahren wir dort hin und kaufen alles Notwendige ein.

Breakfast gibt’s im Ihop nebenan und bedient werden wir von unserer „Stamm-Waitress“ Mary.

Da fühlt man sich hier fast schon ein wenig zu Hause.

Danach macht Ute mich auf das Schild am Auto aufmerksam.

An der Heckklappe unseres Chevys steht „Flexfuel“ und auf dem Tankdeckel „Ethanol E85“.

Äh? An der nächsten Tankstelle frag ich, was das zu bedeute hat.

Der unwissende Tankwart meint ernsthaft, dass man nur Ethanol tanken darf.

Tankstellen gibt es einige in Las Vegas, außerhalb kaum. Na toll?!

An der nächsten Tanke sagt man uns, dass wir auch bleifreies Regular tanken dürfen.

Aber genau wisse man das auch nicht. Also fahr ich um die Ecke zu Alamo.

Ja, wir dürfen alles tanken, was bleifrei ist. Erleichtert fahren wir vom Hof.

Danach geht’s über Paradise und Boulder Highway auf die 95 und dort immer nordwärts bis Beatty.

Hier geht’s auf den Highway 374 und nach weiteren zehn Meilen biegen wir in die Zufahrtsstrasse zum Titus Canyon ab.

Eine 23 Meilen lange Offroadpiste, die über den Red Pass und  durch die Grapevine Mountains ins Death Valley führt.

 

 

Gleich zu Beginn wird darauf hingewiesen, dass erhöhte Bodenfreiheit und Allradantrieb notwendig sind.

Unser Chevy hat beides.

Die Bodenfreiheit ist mehr als ausreichend und der Allradantrieb schaltet sich bei Bedarf automatisch zu.

Der V8 Motor mit 5,3 Liter Hubraum hat mit den wenigen Sandpassagen keine Probleme

und klettert mit Genuss hoch bis zum Red Pass.

Hinter jeder Biegung gibt es neue umwerfende Eindrücke und bedingt durch unsere Fotostopps

brauchen wir über eine Stunde bis zur Anhöhe.

 

 

Danach wird es dann erst richtig interessant.

 

 

Der Eingang zum eigentlichen Titus Canyon ist noch sehr breit, aber schon bald ist der Slotcanyon so schmal,

dass der dicke Chevy nur noch mit Schrittgeschwindigkeit um die Ecken zu bugsieren ist.

 

 

 

Die Wände sind teilweise geschätzte hundert Meter hoch.

Glücklicherweise ist keine Regenwolke in Sicht.

Falls Bewegung ins Flussbett kommt, haben wir absolut keine Lust darauf, hier unten drin zu stehen.

Als wir am Canyonausgang das Death Valley erreichen, zeigt das Thermometer angenehme 80°F an.

Von dem kleinen Parkplatz hier kann man nur zu Fuß die Schlucht erkunden.

Die Titus Canyon Road ist nämlich eine Einbahnstrasse.

Auf dem weiteren Weg zum Highway 190 sind massive Straßenbauarbeiten in Gange.

Wir brauchen eine Stunde für die 20 Meilen.

Nach weiteren fünf Minuten steuern wir den Parkplatz an den Mesquite Sand Dunes an.

Wasser in den Rucksack und die nächsten zwei Stunden stampfen wir in den Sanddünen umher.

 

 

 

Muskelkater für morgen ist vorprogrammiert.

Danach geht es auf direktem Weg nach Lone Pine.

Es ist immer wieder ein Erlebnis, von unter Null im Death Valley auf 5000 Fuß hoch auf die Panamint Range,

dann wieder runter auf 1000ft, danach wieder rauf auf die Darvin Hills und schließlich runter ins Owens Valley.

Berg- und Talfahrt extrem in einer guten Stunde.

Der Suburban bewältigt das alles mühelos im Tempomat-Betrieb und schaltet nur selten.

Um vier sind wir in Lone Pine.

 

 

Best Western und Dow Village Hotel sind sold out!

Also schnell zurück zum Comfort Inn und dort bekommen wir eines der letzten Zimmer.

Aufgrund des außergewöhnlich guten Wetters sind viele Amis fürs Wochenende in der Stadt.

Mit AAA geht’s auf 79$ Roomrate runter, mehr bzw. weniger ist nicht drin.

Die ADAC Karte wird gründlich kontrolliert und sogar kopiert.

Wir checken für die nächsten beiden Nächte ein, bringen die Klamotten ins Zimmer 215 und sind zufrieden.

Komfortables sauberes Zimmer mit zwei Queensize Betten, Kühlschrank, Microwelle, Free WLan und Büffet-Frühstück.

Nach Internet-Check und Cafe machen wir uns sofort auf den Weg in die Alabama Hills.

Die Sonne ist kurz davor hinter den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada abzutauchen.

Die tiefstehende Beleuchtung setzt die Granitgebilde beeindruckend in Szene.

 

 

 

Als die Sonne verschwindet, wird es schnell kalt.

Um sieben sind wir wieder im Comfort Inn, verpflegen uns aus der Kühltasche,

trinken Gallo-Rotwein und Budweiser und sagen uns schon halb neun Goodnight.

 

Gefahrene Meilen / Kilometer: 369 / 594

 

Übernachtung: comfort inn, lone pine, california  $89   ***

 

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