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 Mo 30.05.2011, 3.Woche, 20.Tag

 

Maui – Las Vegas

 

 

  

 

Halb sechs klingelt der Wecker, um sechs checken wir aus.

Verdeck auf, Koffer auf die Rückbank und ab zum Flughafen nach Kahului.

Die letzte Fahrt durchs Valley in der wärmenden Morgensonne genießen wir noch einmal besonders.

 

 

Mietwagen Return bei Alamo geht wieder schnell wie immer.

Halb sieben setzt uns der Shuttle Bus am Airport ab.

 

 

 

Die Schlange am Check In ist dieses Mal etwas länger.

Dauert aber auch nur 5 min, da Hawaiian Airlines zusätzliches Personal bereitstellt.

Einchecken ausnahmsweise mal nicht am Automaten.

Wie bei allen HA-Flügen brauchen wir auch hier keine Gepäckgebühren bezahlen

und bekommen unsere seit sechs Monaten reservierten Sitzplätze.

Die letzten Wasserflaschen austrinken, Schuhe aus, Hosentaschen leeren, Rucksack aufs Band.

Geschieht alles schon fast automatisch, so hat man sich an die Fliegerei gewöhnt.

Im Terminal sind die Restaurants noch geschlossen, auch Sammy Hagars Diner hat noch zu.

 

 

Vor dem Boarding gibt es noch weitere Sicherheitskontrollen bzgl. Früchte oder Pflanzen.

Natürlich haben wir Früchte im Rucksack.

Sollten eigentlich für den langen Flug sein.

Bananen und Orangen bekommen keine Flugerlaubnis, die zubereitete Ananas darf mit.

Danach gibt es wieder das disziplinierte reihenweise Boarden.

15 H und J sind weit vorn, also gehen wir wieder fast als Letzte rein.

 

 

 

Hawaiian fliegt die Strecke Kahului – Las Vegas 2x wöchentlich nonstop.

Auch das war ein Grund für die Reihenfolge unserer Inselbesuche.

Die 5,5 Stunden Flugzeit sollten eigentlich kein Problem darstellen.

Fünf Minuten nachdem wir eingestiegen sind, startet die Boeing 767-200ER auch schon.

Auf meiner Seite kann ich ein letztes Mal den Blick auf Haleakala genießen.

 

 

Einen Augenblick später gesellen sich noch die beiden Gipfel auf Big Island dazu.

 

 

In der Economy gibt es eine 2 – 3 – 2 Bestuhlung.

Vorn ist ein kleiner 5-reihiger Bereich abgetrennt.

Dort haben wir einen 2er Sitz außen.

Die etwas ältere Maschine bietet zwar kein Inseat-Entertainment,

aber viel Beinfreiheit, was uns entschieden wichtiger ist.

Uhren drei Stunden vor, von Oceanic- auf Pacifictime.

Recht schnell gibt es Getränke und ein warmes Breakfast.

Der Service ist auch hier ausgezeichnet.

Ich hab einen Haufen Tagebuchseiten nachzuschreiben.

Als ich damit fertig bin, sind wir direkt über Los Angeles und der Landeanflug beginnt.

 

 

Bei wolkenlosem Himmel segeln wir fast eine Stunde lang

über die Mojave Wüste von Südwesten nach Las Vegas ein.

 

 

 

 

 

Ein herrlicher Landeanflug!

Nach 5 Stunden und 20 Minuten setzen wir sanft auf, ein kurzweiliger Flug.

Einreiseformalitäten gibt es nicht und nach 20 min stehen wir bereits im Rental Car Center in der Gillespie Street.

 

 

Bei Dollar geraten wir an den bisher unangenehmsten Agenten unserer Mietwagen-Laufbahn.

Er bemerkt unsere Eile und lässt sich daraufhin seinerseits bei jedem Punkt unendlich viel Zeit.

Kein Vergleich zur Anmietung vor drei Wochen im gleichen Office.

Alle denkbaren Aufschwatzversuche werden bis aufs Letzte ausgekostet.

Angaben von Email, zwei Telefonnummern, Kontrolle und Kopieren der Reisepässe.

Ob wir wissen, wie klein ein Midsize SUV ist?

Er hätte für 10$ Aufpreis pro Tag nagelneue Ford Edge für uns.

Aber wenn wir unbedingt wollen,

dann können wir auch ein zu kleines Auto mit abgefahrenen alten Reifen bekommen.

Alle von mir ausgeschlagenen Zusatzversicherungen möchte er schriftlich bestätigt haben.

Besonders der Roadsize Schutz hat es ihm angetan.

Auf die Frage, was ich zu tun gedenke wenn ein Reifen platzt,

sag ich ihm dass ich die nächste Werkstatt verständigen würde.

Die Kosten lass ich mir erstatten, weil mein Versicherungspaket Reifenschäden beinhaltet.

Seine Antwort: Es gibt keine Reifenhändler in diesem Umkreis.

Dabei zeigt er mit dem Kuli einen Umkreis um Las Vegas der von Denver bis an die Westküste reicht.

Die ganze Prozedur dauert fast eine Stunde.

Unser Vorteil ist, dass wir erstmals ausgeruht in Las Vegas gelandet sind.

Das ganze Gelabere nach einem anstrengenden Transatlantikflug wäre um ein Vielfaches nervenaufreibender.

Im Parkdeck dann die große Ernüchterung.

Die Midsize SUV Choiceline besteht ausschließlich aus kleinen SUVs.

Diverse Jeep Compass und Patrioten, ein total verdreckter Kia Sportage und ein neu aussehender Dodge Nitro.

Den Dodge sichern wir uns erst mal.

Auf warten haben wir nach der Anmiet-Aktion aber keine Lust mehr, also nehmen wir die Karre.

Der Nitro ist wirklich nagelneu, an den Reifen kleben noch die grünen Etiketten.

30 Meilen auf dem Tacho und in schneeweiß.

 

 

Das dem Liberty baugleiche Auto ist gar nicht sooo verkehrt und hat sogar ein funktionierendes Sat-Radio.

Lediglich die weit nach unten ragende Spoilerlippe macht mir fürs erste ein paar Kopfschmerzen.

Jetzt direkt zum City Center.

Hier befindet sich unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte.

Das fünfsternige Aria haben wir für 75 $ von Priceline zugewiesen bekommen.

Seitdem vor einiger Zeit diverse Fußgängerbrücken die Ampelübergänge ersetzt haben,

staut sich der Verkehr merklich weniger auf dem Strip.

Der Weg zum Hotel ist gut ausgeschildert.

 

 

Das Gepäck aus dem Auto und den Wagen zum Free Valet Parking übergeben.

Wir bekommen einen Standardroom im 14.OG.

 

 

 

Absoluter Luxus und alles so gut wie neu.

Den Griff in den prall gefüllten Kühlschrank sparen wir uns.

Schon beim Entnehmen irgendeines Gegenstandes von seinem mit Kontakten überwachten Platz

wird die in der Mini-Bar-Card aufgeführte Summe fällig.

Durch die Zeitverschiebung ist es hier bereits um sieben und wir sind hungrig.

Also wollen wir das Aria Büfett testen.

Niemand steht an, prima.

Aber kurz danach wissen wir warum.

„Enjoy our Memorialday Diner“ – 39$ plus Tax! Nee Danke!

Wir stürzen uns ins Strip Getümmel.

Hier setzt der Kulturschock mit Nachdruck ein.

Klirrende Casino-Automaten, flimmernde Leuchtreklamen, Autoverkehr en masse,

eine nicht enden wollende Menschenmasse, Kartenklopper, Bettler …

Wenn Hawaii das Paradies war, was zum Teufel wollen wir dann hier in der Hölle??!

 

 

 

Am Hawaiian Marketplace finden wir eine kleine philippinische Garküche.

Ähnlich den auf Hawaii üblichen BBQs gibt es auch hier eine preiswerte köstliche Mahlzeit.

 

 

Danach zieht es uns ins Fat Tuesday im Planet Hollywood, vielleicht helfen die 190 Octan.

 

 

 

Nach einem kurzen Besuch im Cabo Wabo sind wir um zehn wieder im Aria.

In einer der Bars nehmen wir unseren Begrüßungsdrink.

Oben im Zimmer erwartet uns ein weiteres Präsent des Hauses.

Im Eingangsbereich unserer Suite steht eine Schale mit schokolierten Strawberries.

 

 

 

Nach dem Duschen sind wir mehr als reif für das riesige, aber etwas zu weiche Kingsizebett.

Die Licht-, Klima-, Wecker- und Mediensteuerung des Zimmers erfolgt über ein zentrales Touchpad.

Ich schlaf sofort ein, Ute liest noch irgendwas und hat danach das Problem, den TV auszuschalten.

Irgendwann findet sie am Nachttisch einen „Goodnight“ – Schalter.

Einmal betätigt, geht der Fernseher aus, die Gardinen fahren zu

und die komplette Beleuchtung wird sanft dimmend heruntergefahren.

Goodnight!

 

Gefahrene Meilen / Kilometer: 32 / 52

 

Übernachtung: Aria Hotel and Casino, Las Vegas, Nevada  $91 ****

 

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